Skulptur Bredelar FB Titelbild WIR SAGEN DANKE

 

Die Ausstellung Skulptur Bredelar 2018 ging am 28.10.2018 zu Ende. Unser Dank geht an alle Beteiligten und wir freuen uns schon heute auf die Ausstelllung 2019. 

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Tag des offenen Denkmals® 2018: Entdecken, was uns verbindet

Am Tag des offenen Denkmals öffnen am 9. September 2018 bundesweit mehrere Tausend historische Bauten, Parks und archäologische Stätten ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans.

Auch das Kloster Bredelar und der KUNST RAUM SAUERLAND bieten an diesem Wochenende die Möglichkeit, die historischen Mauern des Klosters ebenso wie die moderne Glasstruktur der neuen Ausstellungshalle zu besichtigen. Das diesjährige Motto bezieht sich explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018 und liefert zugleich für die Skulpturenausstellung „Skulptur Bredelar EISEN2018“ die perfekte Basis. „Entdecken, was uns verbindet“, so ließen sich auch die dort ausgestellten Werke niederländischer und deutscher Künstler bezeichnen. In ihren Werken selbst beschäftigen sich die Künstler auf klassische, aber auch moderne und multimediale Weise mit dem Kloster Bredelar und dem in der Region früher abgebauten Rohstoff Eisen. Die Skulpturen sind ein Spiegel ihrer Zeit und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Ein voll beladener Lastwagen und ein gewichtiger Teleskopstapler zogen vor dem Kloster Bredelar die Blicke der Passanten auf sich. Der Grund: Die ersten riesigen Kunstwerke für die Ausstellung Skulptur Bredelar wurden angeliefert.

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Transportsicher verpackt, schwebten die ersten Teile einer Skulptur des niederländischen Künstlers Herbert Nouwens ein – Stück für Stück am Haken des Teleskopstaplers der Firma Wiegers Nacheinander wurden die Kunstwerke fachmännisch abgeladen und in den KUNST RAUM SAUERLAND gehievt. Hierbei war äußerste Präzision gefordert. „Die Werke müssen mit dem Stapler hochgehoben, über eine Distanz von vier Meter geschoben und vorsichtig durch die Eingangstür balanciert werden“, erklärt Kurator Dr. Jeroen Damen. Und auch das Gewicht der Skulpturen kann sich messen lassen: Auf die kleinste Skulptur kommen 7.800 Kilogramm pro Kubikmeter.

Koordiniert wird der Zusammenbau in der gläsernen Ausstellungshalle von Herbert Nouwens und Jeroen Damen. Unterstützung vor Ort leisten die Mitgliedern des Rotary Clubs Brilon-Marsberg, Peter Plemper und Eckhard Lohmann. „Da die Arbeiten in der Ausstellungshalle noch nicht abgeschlossen sind, ist es eine kleine Herausforderung, die großen Skulpturen zu platzieren und trotzdem unseren Handwerksbetrieben freie Bahn zu ermöglichen“, so Lohmann. Wer es bereits jetzt nicht abwarten kann, riskiert im Vorbeifahren schon einmal einen Blick auf den KUNST RAUM SAUERLAND und die dort sichtbaren Werke. Ab dem 2. September können dann die Skulpturen von Herbert Nouwens, Elejan van der Velde, nicole/voec und Jonas Grubelnik aus der Nähe betrachtet werden.  

 

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Bild Flyer

 

Die neuen Flyer sind angekommen und werden in Bredelar, Marsberg, Paderborn und an der Kunsthochschule Kassel verteilt. Aber auch hier können Sie schon mal einen Blick riskieren.

Vom 12. bis 15. Juli 2018 öffnet die Kunsthochschule Kassel (KhK) ihre Arbeitsräume und Ausstellungsfläche zur großen Abschlusspräsentation aktueller Arbeiten und bietet den Besuchern Einblicke und Austausch bei einem vielfältigen Begleitprogramm. 

Im Mittelpunkt des Rundgangs steht die Präsentation studentischer Positionen und Initiativen, quer durch die Studiengänge Bildende Kunst, Lehramt Kunst, Kunstwissenschaft, Produktdesign und Visuelle Kommunikation. Zum Rundgang erwartet die Besucherinnen und Besucher ein umfangreiches Programm. Ca. 60 Veranstaltungsangebote (wie Ausstellungen, Performance, Screenings, Lesungen, Talks, Projektvorstellungen, Workshops) und 20 kulinarische Angebote werden während des Rundgangs dargeboten. 

Als zentrales Ereignis während des Rundgangs wird ein zudem zweitägiges Symposium am 13. und 14. Juli zu dem Thema AUTONOMIE organisiert: Seit Gründung der Universität Kassel als Gesamthochschule und der Integration der Kunsthochschule in die Gesamthochschule ist die Ausgestaltung des Verhältnisses zwischen Kunsthochschule und Universität in konstanter Verhandlung. Der dabei inzwischen eingetretene Status quo hält die Kunsthochschule in einem in vielen Aspekten undefinierten Zwischenraum zwischen einer Rolle als Fachbereich der Universität und einer gewissen Teilautonomie (eigener Webauftritt, eigenes CI). Autonomie ist definiert – „auto nomos“ heißt Selbstgesetzgebung; nicht autonom ist im Umkehrschluss auch definiert, was aber bedeutet konkret Teilautonomie? Und was soll damit erreicht werden – Angehörige der Kunsthochschule, Angehörige der Universität, Angehörige des Ministeriums?

Für das Symposium konnten namhafte Referentinnen und Referenten aus Praxis, Wissenschaft und Bildungsadministration gewonnen werden. Wie z.B. Adrienne Goehler und Prof. Dr. Alex Demirovic.

 

Weitere Infos finden Sie hier.

 

 

 

Rotary magazin innen

In der aktuellen Ausgabe des Rotary Magazin (07-2018) wird über die vierte Auflage der Skulpturenausstellung „Skulptur Bredelar“ im neuen KUNST RAUM SAUERLAND KLOSTER BREDELAR berichtet. Die Autorin rückt dabei vor allem die deutsch-niederländische Freundschaft in den Mittelpunkt und das, was aus so einer Verbindung entstehen kann, wenn alle Partner sich engagiert für ein Projekt einsetzen.

Nachzulesen ist der Artikel auch für Nicht-Rotarier online unter

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