Elejan van der Felde

(Das Foto stammt von der Website des Künstlers, weitere Bilder finden Sie hier.)

Jahrgang 1987

aufgewachsen in Garyp, Niederlande

2012 - 2014        Master Interior Architecture [Cum Laude], 

                           Sandberg Institute, Studio for immediate spaces, Amsterdam

2007 - 2012        Bachelor Fine Art, ArtEZ Hogeschool voor de kunsten,  Arnhem

Elejan van der Velde war bereits im Jahr 2015 Co-Teilnehmer eines Symposiums der Van den Broek-Nolte Stiftung in Scheveningen, Den Haag. Im Rahmen dieses Symposiums verfasste er ein Essay zu dem Thema „Eine Zeit der Neudefinierung“. Dabei beschäftigte er sich mit den beiden Begriffen „Skulptur“ und „Installation“, die in der heutigen Zeit so vielfach definiert worden sind, dass diese für ihn an Bedeutung verloren haben.

Elejan van der Velde setzt statt der Unterschiede vielmehr auf die Gemeinsamkeiten beider Begriffe, indem er diese unter dem Stichwort „Bilder“ zusammenfasst. Als Bilder, die räumlich sind. „Meine Suche dreht sich darum, die Grenzen der Installation und der Skulptur als Kunstform auszuloten“, erklärte van der Velde einmal.  

Bei seinen Betrachtungen nähert er sich der Welt der Architektur. Es sind Fragen wie „Ist es heute für den Betrachter wichtig, dass eine Skulptur zum Anfassen nah ist oder kann die gleiche Aussagekraft auch in der Fühlbarkeit stecken, die ein Video übermittelt? Kann eine Bildhauerkunstausstellung bestehen, ohne physisch anwesende, räumliche Bilder?