12.07.2016 von: Ursula Ströbele & Bas Hendrikx

Terrazzo, Jurakalk- und Betonwerkstein, Waschbeton, Travertin, Marmor, Asphalt und Stahl gehören zu  den Werkstoffen, die Mirko Tschauner in streng  geometrisch-tektonischen Gebilden im Widerspruch zu ihrer Statuarik und physischen Massivität dreht, kippt, faltet, schichtet und gegeneinander legt. Seine beiden, monumentalen Skulpturen erinnern an  gefallene, in einem Stahlgerüst verfangene Sterne  – Sinnbild einer gescheiterten Hoffnung, Allegorie  unserer apokalyptischen Grundstimmung in Zeiten  von Posthumanismus, Akzeleration und der totalen Kontrolle jeglichen Lebens?