Ein voll beladener Lastwagen und ein gewichtiger Teleskopstapler zogen vor dem Kloster Bredelar die Blicke der Passanten auf sich. Der Grund: Die ersten riesigen Kunstwerke für die Ausstellung Skulptur Bredelar wurden angeliefert.

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Transportsicher verpackt, schwebten die ersten Teile einer Skulptur des niederländischen Künstlers Herbert Nouwens ein – Stück für Stück am Haken des Teleskopstaplers der Firma Wiegers Nacheinander wurden die Kunstwerke fachmännisch abgeladen und in den KUNST RAUM SAUERLAND gehievt. Hierbei war äußerste Präzision gefordert. „Die Werke müssen mit dem Stapler hochgehoben, über eine Distanz von vier Meter geschoben und vorsichtig durch die Eingangstür balanciert werden“, erklärt Kurator Dr. Jeroen Damen. Und auch das Gewicht der Skulpturen kann sich messen lassen: Auf die kleinste Skulptur kommen 7.800 Kilogramm pro Kubikmeter.

Koordiniert wird der Zusammenbau in der gläsernen Ausstellungshalle von Herbert Nouwens und Jeroen Damen. Unterstützung vor Ort leisten die Mitgliedern des Rotary Clubs Brilon-Marsberg, Peter Plemper und Eckhard Lohmann. „Da die Arbeiten in der Ausstellungshalle noch nicht abgeschlossen sind, ist es eine kleine Herausforderung, die großen Skulpturen zu platzieren und trotzdem unseren Handwerksbetrieben freie Bahn zu ermöglichen“, so Lohmann. Wer es bereits jetzt nicht abwarten kann, riskiert im Vorbeifahren schon einmal einen Blick auf den KUNST RAUM SAUERLAND und die dort sichtbaren Werke. Ab dem 2. September können dann die Skulpturen von Herbert Nouwens, Elejan van der Velde, nicole/voec und Jonas Grubelnik aus der Nähe betrachtet werden.  

 

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